Er ist da, wenn es um Alltag geht, aber sobald es um Gefühle geht, wird er wortkarg oder wechselt das Thema. Sie erzählen von etwas, das Sie bewegt, und bekommen ein knappes „Ist doch nicht so schlimm“ zurück.
Sie sind in einer Beziehung und fühlen sich trotzdem oft allein.
„Ich weiß nie, was wirklich in ihm vorgeht.“
Ein Satz, den ich oft höreEmotionale Unverfügbarkeit zeigt sich selten als offene Ablehnung. Meistens ist es ein leises Ausweichen: Nähe wird zugelassen, bis zu einem bestimmten Punkt, dann kommt eine unsichtbare Wand.
Das ist oft verwirrender als eine klare Zurückweisung. Es ist genug Nähe da, um zu hoffen, und nie genug, um sich wirklich sicher zu fühlen.
Ein emotional nicht verfügbarer Partner meint es nicht zwangsläufig böse. Er hat oft selbst nie gelernt, wie man Nähe anders zulässt.
Es ist kein Zufall, wenn sich das in mehr als einer Beziehung wiederholt. Frauen mit einem eher ängstlichen Bindungsmuster fühlen sich zu emotional distanzierten, vermeidenden Partnern häufig besonders angezogen.
Welchen Anteil Sie selbst an der Dynamik haben und wie Sie das verändern können.
Wie eine realistische, tragfähige Entscheidung für diese Beziehung aussehen kann.
Eine Veränderung setzt zwei Dinge voraus: den eigenen Bindungsstil zu erkennen und die Bereitschaft, an sich zu arbeiten. Eine Garantie gibt es nicht. Worauf Sie sich verlassen können, ist die Klärung Ihrer eigenen Position.
15 Minuten · kostenlos · unverbindlich